
Alles außer gewöhnlich
Frankreich 2019, Laufzeit: 115 Min., FSK 6
Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache
Darsteller: Vincent Cassel, Reda Kateb, Hélène Vincent
>> alles-ausser-gewoehnlich-derfilm.de
Tragikomisches Drama
Atemlos
„Alles außer gewöhnlich“ von Eric Toledano und Olivier Nakache
Seit zwanzig Jahren stehen die Regisseure Eric Toledano und Olivier Nakache („Ziemlich beste Freunde“) in Kontakt mit zwei Vereinen, die integrativ Autisten betreuen und sich um die soziale und berufliche Wiedereingliederung junger Menschen aus Brennpunkt-Vierteln bemühen. Das Problem: Die Vereine werden von vielen Ärzten geschätzt, besitzen aber keine offizielle Legitimation. Jetzt stricken die Regisseure einen großartigen Spielfilm daraus, der sich an realen Ereignissen orientiert und zum Teil mit echten Sozialarbeitern und Patienten arbeitet.
Im Mittelpunkt stehen die Kollegen Bruno (Vincent Cassel) und Malik (Reda Kateb), die, gelenkt von ihrem Glaube und dem Herzen, rund um die Uhr vom Job gefordert werden, dabei an ihre Grenzen stoßen und zugleich mit jedem neuen Tag Motivation finden. Das Drama nimmt sich dabei auch des Umfeldes an, rückt neben Bruno und Malik auch Patienten, den neuen Praktikanten, Angehörige und Ärzte in den Fokus.
Der Film erwächst zum Statement, ohne sich verkopft zu geben – die Regisseure sind mittlerweile bewährt und reif genug, die Ereignisse mit kleinen Gesten aufzulockern. Nach ihrem erfolgreichen, aber hoffnungslos verklärten „Ziemlich beste Freunde“ gelingt es dem Regie-Duo inzwischen, Emotionen lebensnah zu herauszukitzeln. Ein großartiger kleiner Film!

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Nürnberg
Start: 7.5.2026
The North
Start: 21.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24
Zermürbte Gesellschaft
choices preview zu „Critical Zone“ im Odeon – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24
Kunst des Nicht-Wegschneidens
„Anna Zeit Land“ im Filmforum – Foyer 10/24
Liebe und Macht
choices preview zu „Power of Love“ in der Filmpalette – Foyer 10/24
Restitution von Kolonialraubkunst
„Dahomey“ und „The Story of Ne Kuko“ im Filmforum – Foyer 10/24