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La vie en rose

La vie en rose
Frankreich 2007, Laufzeit: 140 Min., FSK 12
Regie: Olivier Dahan
Darsteller: Marion Cotillard, Jean-Pierre Martins, Gérard Depardieu, Clotilde Courau, Jean-Paul Rouve, Sylvie Testud, Marc Barbé, Caroline Sihol, Emmanuelle Seigner, Cathérine Allegret

Meine Meinung zu diesem Film

Herzliche Glückwünsche
CemileTS (133), 28.02.2008

..an Marion Cotillard

La foule....la foule...la foule..
CemileTS (133), 23.03.2007

hier werde ich noch ein ausführelices einbringen die Tage...ich brauche aber noch was Wodka dazu

Allemal ein Oscaranwärter und sicher wird dieser Film die eine oder andere Nominierung erhalten, obwohl "persepolis" als fr. Beitrag für den Auslands-Oscar eingereicht wurde, ist die Nominierung von Marion Cotillard als beste Darstellerin gewiss.

Einfach nur kurzweilig - tolle Darsteller
pinksi (1), 21.03.2007

Der Film war einfach nur kurzweilig. Die Kritik, dass das Leben der Piaf nicht vollständig dargestellt wird, ist nicht berechtigt: ein Leben, das so erlebnisreich war, läßt sich halt nicht in 2 Stunden darstellen, da muss schon eine Auswahl getroffen werden. Trotzdem würde ich jedem Besucher raten, vorher kurz im Internet eine Biographie der Piaf anzusehen, um sich vorab einen Überblick zu verschaffen. Aber auch ohne Vorinformation war der Film gut verständlich, gefühlvoll und informativ: für mich ein absolutes Muss für alle Kinogänger, die nicht nur Fantasiefilme sehen wollen.

Sehr mäßig
Nicola54 (1), 06.03.2007

Also, ich weiß jetzt nicht, was mit mir los ist, aber ich habe den Film am Wochenende gesehen und fand ihn richtig schlecht. Diese ständigen Rück- und Vorblenden ließen keine klare Erzählstruktur zu, zum Teil waren Dinge sogar verfälscht dargestellt. Die Hauptdarstellerin wirkte oft wie eine clowneske Karrikatur der Piaf. Und Kindheit und Sterben wären m.M. nach besser zugunsten der intensiven Lebensführung der Piaf weggefallen. Und es stimmt nicht, daß die Piaf nur eine einzige wichtige Liebesgeschichte hatte.

Ich finde, der Film ist eine vertane Chance, dem US-Kino gutes euroopäisches Kino entgegenzusetzen.

Ce n'était pas une vie en rose...
woelffchen (584), 25.02.2007

... das war schon ein schicksalhaftes Leben, was die Piaf da gelebt hat. Intensiv, streckenweise hochdramatisch und reich an Erlebnissen, welcher Couleur auch immer.


Ebenso dieser Film. Ein faszinierendes Portrait, eine erschütternde Biographie, ein sorgfältig recherchierter und großzügig inszenierter Film mit einer herausragenden Marion Cotillard als Edith, der nicht nur Piaf-Fans ansprechen wird sondern auch Menschen, die interessiert sind am Leben der anderen, egal ob es Stars sind oder Menschen wie du und ich.

Der Dreckspatz von Paris
Colonia (683), 13.02.2007

Wenn schon Musiker-Biopics in Mode sind, dann war die Verfilmung des Lebens von Edith Piaf, der berühmtesten Sängerin Frankreichs, wirklich überfällig. Ein Jahr nach dem "Man in black" Johnny Cash kommt nun also die Frau im Kleinen Schwarzen in die deutschen Kinos.

Eine Mode ist es auch, Filme mit der letzten Szene anzufangen und die Geschichte dann von hinten in Rückblenden aufzudröseln. Oder im Zeitablauf hin und her zu springen. Oft hat man da das Gefühl, jemand möchte seinen mittelprächtigen Film interessanter machen als er ist. "La vie en rose" hätte dieses Stilmittel nicht nötig gehabt. "La vie en rose" ist nämlich so oder so ein großartiger Film.

Olivier Dahan, der hier als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent in Personalunion auftritt, war bislang international höchstens mit "Die purpurnen Flüsse 2" aufgefallen. Seine Piaf-Darstellerin Marion Cotillard hatte mit Luc Besson, Jean-Pierre Jeunet und Tim Burton gedreht und César-Nominierungen eingefahren, ohne jedoch den ganz großen Durchbruch zu schaffen. "La vie en rose" wird beide in die vorderste Linie katapultieren.

Marion Cotillard spielt sich die Seele aus dem Leib, der Film steht und fällt mit ihr und damit, wie glaubwürdig sie eine nationale Ikone verkörpert. Dabei konzentriert sich "La vie en rose" sehr stark auf die ganz private Piaf. Ihr "Hofstaat" spielt eine große Rolle, das Abarbeiten von Berühmtheiten, mit denen Edith Piaf befreundet war, spart sich der Film jedoch. Lediglich zu Marlene Dietrich gibt es eine kleine und schöne Randnotiz.

Ein paar Ungereimtheiten und unfreiwillig komische Details gibt es in den Episoden aus Ediths Kindheit:

Da wird zum einen ein kleines pummeliges Mädchen mehrfach als schwächlich und schlecht genährt bedauert. Zum anderen muss sich der Zuschauer fragen, ob die Kleine denn nicht auch mal eine Schule besucht hat. Und als sich das Kind recht unvermittelt nach (in ihrer Biografie immerhin mehreren Jahren) der Erblindung die Augenbinde vom Gesicht nimmt, kann es gleich wieder sehen und das Licht, das sonst für Menschen schon nach zweiwöchiger Dunkelheit eine Qual ist, stört gar nicht.

Wie schon bei "Walk the line" strebt auch in "La vie en rose" alles auf die eine finale Konzertszene zu. Piafs Chansons, hier teils im Original digital remastered, teils interpretiert von Jil Airgot zu hören, sind natürlich Dreh- und Angelpunkte des Films. Christopher Gunning hat zusätzlich einen stimmungsvollen Soundtrack geschaffen.

Bei dem prallvollen Leben, das Piaf gelebt hat, hätte der Film auch nach einem anderen ihrer Erfolge benannt werden können: "Je ne regrette rien". Er drückt eigentlich alles aus, was diese Künstlerin ausmachte. Und auch ich bedauere nicht, "La vie en rose" gesehen zu haben. Im Gegenteil.

La grande Piaf
otello7788 (543), 12.02.2007

Wenn jeder Mensch in seinem Leben das Paket bekommt, was er tragen kann, dann muss Edith Piafs´ riesig gewesen sein. Wenn dieser Film eine erfundene Geschichte erzählen würde, müsste man dem Drehbuch Konstruiertheit und Überzogenheit vorwerfen. Aber so tief wie Edith Piaf Dinge erleiden musste, so sehr hat sie auch gelebt und geliebt. Ihre Musik bewegt, weil man diese Dualiät darin hören und fühlen kann.

Marion Cotillard ist eine Traumbesetzung. Der Maskenbildner hat übermenschliches geleistet, um aus der überaus hübschen Marion, die gebrochene, kranke Edith zu machen. Das und die schauspierische Bravourleistung sind schon den Besuch wert.

Überwältigend schön und bewegend ist ganz speziell die Abschlußszene. Je ne regrette de rien. Ganz großes Kino.

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