Blandine wollte eigentlich mit ihrer Freundin zu den Olympischen Spielen nach Paris reisen, doch kurz davor trennt sich diese von ihr. Nun ist die etwas naive junge Frau aus der Provinz ganz alleine in der großen Stadt und erlebt ein Missgeschick nach dem anderen. Dabei bleibt sie aber äußerst gelassen und lässt sich nicht entmutigen. Valentine Cadic hat ihr Langfilmdebüt „Ein Sommer in Paris“ ihrer Hauptdarstellerin Blandine Madec auf den Leib geschneidert, mit der sie bereits bei einem Kurzfilm zusammengearbeitet hatte. Das Ergebnis ist erheiternd und amüsant, ohne dass sich Cadic über ihre Protagonistin lustig machen würde. Das sympathische Porträt einer ungewöhnlichen und trotzt ihrer Macken stets sehr liebenswürdigen jungen Frau.
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