Manchmal passiert „eher nichts“, wenn der Ruhrgebietsmensch redet. Das liest man über Stings Konzept, ebendiesen Menschenschlag übers Reden zu fassen. Sinnlos, gar leer sei das alltägliche Pott-Gelaber, soll es das heißen? Das kann der Mann eigentlich kaum meinen, der im Dezember in der börse auftritt. In seiner älteren Nummer „So isset!“ lässt der Kabarettist nämlich solch ein Exemplar sagen: „Ich sach dir, wie et is. Et is, wie et is. Wenn et so wär, wie et sein soll, dann wär et wat.“ Derlei kommt bei Sting so schnell wie auch komisch daher, doch als hirnlos abtun würde er solch einen „Ruhri“ mitnichten.
Kai Magnus Sting: Und ich sach noch! | Do 16.12. 20 Uhr | börse
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Bewegte Geschichte
Soziokulturelles Zentrum Die Börse in Wuppertal – Porträt 06/24
Gegen den Wahnsinn
Deutschrock vom Feinsten mit Wolf Maahn – Musik 05/24
Notnummer? Lachnummer? Pflichtblatt!
40 Jahre Wuppertaler Satiremagazin Italien – Spezial 04/24
Wettbewerb mit Hokuspokus
Zauberslam in der börse
Sein Ding ist die Dummheit
Antik bis Anti-Klima: Sebastian23 sammelt Geistloses
Lustschmerz – nüchtern betrachtet
In der börse: Lydia Benecke seziert SM nach Typen
Mittun, aber wie?
Barcamp zu Partizipationsformen zeigt seine Ergebnisse.
Demokratiewerkstatt: Hesselnberg-Südstadt
Die Börse | Mi 21.7. 17.30 Uhr
Nicht umsonst Sex
„Sex.Works“ in der börse
Sing for Your Rights!
Online-Probe des Wuppertaler Menschenrechte-Chors
Echte Menschen per Klick steuern
Mix aus Escape Room, Adventure und Improtheater in der börse
Zweite Geige Engels
„Ich kann des Nachts nicht schlafen ...“ im Livestream aus der börse – Bühne 03/21
Tücken der Körpersprache
Performance „HDGL oder doch HDL“ in der Börse – Bühne 04/20
Innerer Aufbruch
Wohnen in der Politik im Foyer des Schauspielhauses Bundesallee – Spezial 03/20
Ein Analyst als charmanter Spötter
„Agentterrorist“: Deniz Yücel liest in der Börse – Literatur 12/19
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
„Es gibt aufklärerische Spiele“
Teil 1: Interview – Historiker Nico Nolden über Politik und Geschichte in Videospielen
Genau diese Freiheit braucht die Kunst
Das großartige Barnes Crossing feiert 20-Jähriges – Tanz in NRW 09/26
Meine fremde Wohnung
Niederlande als Vorreiter für gesundheitsfördernde Videospiele – Europa-Vorbild Niederlande
Große Romantik
Köln feiert vier Jahrzehnte Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 09/26
Kunst der Gegenwart
Jon Rafman im K21 in Düsseldorf – Kunst in NRW 09/26
„Jeder hat sein eigenes Kunstverständnis“
TiC-Regisseur Ralf Budde über Yasmina Rezas „Kunst“ am Wuppertaler Schauspiel – Premiere 09/26
„Umverteilung ist das A und O“
Sozialexperte Ulrich Schneider über seine Kindheit im Ruhrgebiet, Existenzängste und den Rechtsruck – Interview 09/26
Um die Existenz spielen
Teil 1: Leitartikel – Was Videospiele mit der Wirklichkeit zu tun haben
Durstige Bäume
Holgers letzte Worte – 09/26