Da haben sie mich doch tatsächlich mitsamt meinem Anhänger von der A43 gefischt.
Überinformation als Mittel der Verteidigung, die Kulturpolitik in NRW, Westlotto und die Hoffnung auf das große Glück.
Nichts ist so schwierig wie die Gerechtigkeit. Da gibt es immer verschiedene Blickwinkel, da stehen sich Prämissen unversöhnlich gegenüber. Noch problematischer wird es, wenn es um die Verteilung von Steuergeldern geht, deren Verwendung eine Spur des Misstrauens und der Wut hinterlässt.
Da kram ich mal in alten Schubladen und dann das. Ein Heftchen merkwürdigen Inhalts, irgendwann mal geliehen, aus unerfindlichen Gründen nie zurückgegeben, und dann auch einfach behalten. Dummerweise ist diese eigentlich schon fast bibliophile Rarität nichts wert, kein Grund also, sich über die Möglichkeit eines Wertzuwachses über die Jahrzehnte und dessen Verteilung Gedanken zu machen.
Früher war alles besser. Ach nee, werden Sie jetzt sagen. Das kennen wir doch. Sagt doch jeder, der ein gewisses Alter überschritten hat. Früher war gar nicht alles besser. Fortschritt muss eben sein. Natürlich gab es keine Abwrackprämie und keine geklonten Kamele. Beides brauchte auch niemand. Denn der Wirtschaft ging es gut, und in Dubai standen nur Beduinenzelte.
Knecht Ruprecht steht schon bald vor der Tür, und wenn er dann schellt, dann ist Holland in Not. Nicht weil treue Hunde das Klima versaut haben und die Deiche brechen, nein dieser bärtige Futzi mit Kapuze und Rute schaut nach, was denn im Schwarzen Buch so alles über einen steht, und da steht fürs vergangene Jahr: immer und immer wieder gegen die schnöde Vermarktung und überflüssige Medialisierung sogenannter Kulturevents gewettert.
Nur noch kurz die Welt retten. Ein Lied zieht um die Welt. Musik beherrscht die Welt. Aber irgendwie wohl nicht Somalia. Wäre es nicht sinnvoller, jedem Kind eine Schnitte Brot, als jedem Kind ein Instrument...? Selbst Triangeln lassen sich so schlecht kauen. So come on Eileen. Her mit der Geige. Poor old Johnny Ray. Wenn der David Garrett schneller als BILD sein will und dafür Geld kassiert, dann will ich wenigstens schneller als Billy the Kid den Löffel aus der Schublade...
Eigentlich wollte ich die WM im Fernsehen sehen. Fußball hat es ja inzwischen zum weltweiten Völkerverständigungs-Kulturereignis geschafft. Aber eine halbe Stunde vor dem Anpfiff läuft nur das austauschbare Expertengeblähe im Studio. Es ist schon erstaunlich, wie viele Kasperle sich mit meinen TV-Gebühren einen netten Überseeaufenthalt ergaunern und sich dann noch darüber echauffieren, dass nur wenige Fans vor Ort ihre ehrlich erarbeiteten Euros investieren.
Eisiges Land, schönes Land. Dick Vermummte, die keine Körper-Proportion mehr erahnen lassen. Da schweifen die Gedanken doch augenblicklich in wärmere Gefilde, an weiße Strände und grünes Meer, wo wohlgeformte Körper ausgiebig dem Hautkrebs frönen.
Neulich im Supermarkt. Durch übermäßigen Reinigungswahn war mir das Shampoo ausgegangen, und so irrte ich durch die Gänge mit Tonnagen an Hundefutter und Katzenstreu,...

Gepflegter Notstand
Holgers letzte Worte – 06/26
Kein schöner Zug
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Im Schwebezustand
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Ignorierte Urteile und bröckelnde Standards
Diskussion am „Küchentisch“ in der Bandfabrik über das „Ende von Humanität Rechtsstaatlichkeit“ – Spezial 09/25
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Wahlkampf NRW: Kampagne der Landesanstalt für Medien NRW – Spezial 09/25
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Sommerfest „Make solidarity great again!“ in Unterbarmen – Spezial 08/25
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Online-Gespräch zur Geschichte der Berliner Mietenbewegung – Spezial 08/25
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Online-Vortrag zur deutschen Wirtschaftspolitik – Spezial 07/25
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Lieber Friedrich!
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engelszungen 03/25
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Online-Diskussion „Wie weiter nach der Bundestagswahl?“ – Spezial 02/25
Lieber Frederick!
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Deckeln gegen die Mietbelastung
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Was erreicht worden ist
Warum Nostalgie auch in die Zukunft weist – Spezial 01/25
Dear Fred,
engelszungen 01/25
Klimaschutz = Menschenschutz
„Menschenrechte in der Klimakrise“ in Bochum – Spezial 11/24
Dear Fred,
engelszungen 11/24
Ermunterung zur Solidarität
Stadtrundgang im Rahmen der Armin-T.-Wegner-Tage – Spezial 10/24