Ein Logistikunternehmen beutet die Wuppertaler Arbeiterschaft auf. Martin Kindervater inszeniert Hauptmann.
In Deutschland wird tödliche Gewalt gegen Frauen meist als Eifersuchts- und Familiendrama entpolitisiert oder als „Ehrenmord“ kulturalisiert und rassifiziert. Dabei sind Ursachen für Morde an Frauen im hierarchischen Geschlechterverhältnis zu suchen.
„Tier – Mensch – Maschine“ ist das Motto der Wuppertaler Literatur Biennale 2020. Sie trotzt den neuen Corono-Einschränkungen und findet digital statt.
Mit der Beobachtungsstelle „Gewalt gegen Frauen“ reagierte Frankreich auf die steigende Zahl an Femiziden. Die Einrichtung soll vor Übergriffen schützen und aufklären. Doch der Corona-Lockdown verschärfte zuletzt wieder die Situation von Frauen.
Der Protest rund um das „Trostfrauen“-Mahnmal in Berlin beschäftigt auch das Koreanische Kulturzentrum in Bochum. Hintergrund ist die Versklavung von tausenden Frauen während des Zweiten Weltkriegs.
Medikamente sollen Beschwerden lindern. Doch wenn Medikamente ohne erkennbaren Grund eingenommen werden, können sie vom Problemlöser zum Problem werden. In Wuppertal kann in solchen Fällen eine Beratungsstelle für Suchtkranke helfen.
Trotz Rodungsende steht es um den Wald schlecht. Die Aktivist:innen können dem nicht viel entgegensetzen. Sie bleiben trotzdem.
Die Kölner Lesereihe „Die Wiederkehr der verschwundenen Worte“ Heidrun Grote und Winfried Gellner wird in Woche der unabhängigen Buchhandlungen in der Lengfeld‘schen und im Anderen Buchladen stattfinden.
Wann ist Naturheilkunde anzuraten, wann die Schulmedizin? Marc Werner spricht im Interview über Möglichkeiten und Grenzen von Naturheilkunde und Schulmedizin.
Deutschland hat ein gutes Gesundheitssystem, heißt es in der Krise beruhigend. Doch was noch nicht ist, kann ja noch schlimm werden. Wie? Indem man massenhaft Pillen schluckt, ohne wirklich krank zu sein.

Am Rande des Nervenzusammenbruchs
Die Filmstarts der Woche
Konstruktionen der Natur
Bernhard Fuchs in Haus Esters in Krefeld – Kunst in NRW 07/26
„Licht zieht Menschen an“
Direktor John Jaspers über „Light Dialogues“im Zentrum für internationale Lichtkunst in Unna – Sammlung 07/26
Sommerliche Seelenruhe
Drittes städtisches Chorkonzert in der Historischen Stadthalle – Musik 07/26
Integration unter Druck
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Jugendmigrationsdienst Wuppertal begleitet Menschen durch ein widersprüchliches System
Deutsche Angst
Geschichte und Gedächtnis – Glosse
Glühender Zorn
„Das Teufelsbuch“ von Asta Olivia Nordenhof – Textwelten 07/26
„Das politische Handlungsbewusstsein fehlt“
Teil 1: Interview – Amadeu-Antonio-Stiftung: Lorenz Blumenthaler über Fremdsein und Diskriminierung
Von Tod und Teufel
„Walpurgisnacht“ in der Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 07/26
Den Banken widersprechen
Island und das Gemeinwohl – Europa-Vorbild Island
Jazz aus Südafrika
Pianist Nduduzo Makhathini mit der WDR Big Band in Köln – Improvisierte Musik in NRW 07/26
Von der Pauke zum Hammer
Sinfoniekonzert in Historischer Stadthalle – Musik 07/26
Auf sich gestellt
„Wir gehen mal los“ von Raffaella Romagnolo – Literatur 07/26
Von Hexen und Psychiatern
Sinfoniekonzert „Dämonen“ an drei Orten im Ruhrgebiet – Klassik an der Ruhr 07/26
„Wir opfern unsere Welt für Fortschritt“
Regisseur Philipp Preuss über „Circus Oresteia“ im Mülheimer Raffelbergpark – Premiere 07/26
Giftige Hirngespinste
„The blind Owl / Die blinde Eule“ am Theater der Keller – Tanz in NRW 07/26
Fehler im System
Holgers letzte Worte – 07/26
Unser gemeinsames Einwanderungsland
Teil 1: Leitartikel – Wie wir eine freiere Zukunft gestalten können
„Viele Möglichkeiten, fröhlich mitzumischen“
Kuratorin Katja Pfeiffer über „Merry Company“ in der Kunsthalle Barmen – Sammlung 06/26
Mühelose Technik
Mao Fujita in der Historischen Stadthalle – Musik 06/26
Die eigene Karte als Kompass
„Ich mal mir meine Welt“ von Nicola Davies – Vorlesung 06/26
Emotionaler Kraftakt
„Il Trovatore“ an der Düsseldorfer Rheinoper – Oper in NRW 06/26
Die Skyline im Blick
Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Liebe ohne Chancen
„Tancredi“ als queeres Drama an der Kölner Oper – Oper in NRW 06/26
Schule mit Herz und Humor
„Shrimpie und ich“ von Moni Port und Claudia Weikert – Vorlesung 06/26