Lore Stefanek inszeniert Boulevard zwischen Straftat und Rache. Kann Empathie Rücksichtslosigkeit bekämpfen?
Wenn das Böse zum Guten mutiert: Gleiche Biografie, dieselbe Obsession, abgefackelte Opfer bei Frisch und Bradbury.
Eine Fantasiewelt voller Schrecken, von Jean Genet. In die Kleidung ihrer Hausherrin gehüllt, spielen die Dienstmädchen schön und reich, mächtig oder devot. Sie wollen ausbrechen aus ihren Rollen und Verhältnissen.
In der Bandfabrik befasst sich eine szenische Lesung mit dem Angstthema Demenz. Während Poetry-Slammer Torsten Sträter Komik in der Banalität der Dinge findet, erzählt der Film „Blind & hässlich“ eine ungewöhnliche Liebesgeschichte.
Auf der Bühne die Insel und im Kopf die Macht. Aus Lobbes‘ Inszenierung wurde eine Reflexion von Gesellschaft und Theaterbetrieb.
Ein Novum? Vom Schauspieler zum Intendanten, der selbst auf der Bühne steht. Thomas Braus leitet seit dieser Spielzeit in Wuppertal das Schauspiel und will mit dem Theater auf die Menschen zugehen.
Bei der fünften Wuppertaler Performancenacht bieten renommierte Künstler, ganz im Geist der Freiheit, faszinierende Performances die zwischen Theater, Musik und Selbstfindung liegen.
Unter Intendanz von Thomas Braus feiert am 13.10. Thomas Melles „Bilder von uns“ im Theater am Engelsgarten Premiere. Volker Kutscher liest am 10.10. aus seinem historischen Berlin-Krimi „Der nasse Fisch“, eine Grundlage der neuen TV-Serie „Babylon Berlin“.
Seit 2010 ist der Schauspieler Peter Jordan auch als Theaterregisseur erfolgreich. Mit dem Spektakel „The Queen‘s Men“ für das Schauspielhaus Düsseldorf ist ihm eine grandiose Hommage an Shakespeare gelungen.
Die Sängerin und der Kabarettist nehmen sich des Genres an, werfen musikalisch und moderiert einen humorvoll schmähvollen Blick auf seine Vergangenheit und Gegenwart.

„Wir treiben das Spektakel noch etwas weiter“
Regisseurin Jenke Nordalm über „Was ihr wollt“ an der Oper Wuppertal – Premiere 10/26
„Jeder hat sein eigenes Kunstverständnis“
TiC-Regisseur Ralf Budde über Yasmina Rezas „Kunst“ am Wuppertaler Schauspiel – Premiere 09/26
„Wir opfern unsere Welt für Fortschritt“
Regisseur Philipp Preuss über „Circus Oresteia“ im Mülheimer Raffelbergpark – Premiere 07/26
Odyssee dank Pferd
Premiere: „Der Florentiner Hut“ am Opernhaus – Bühne 06/26
„Sehnsucht nach Leben und Verbesserung“
Roland Riebeling inszeniert „Drei Männer im Schnee“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 06/26
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Bühne 05/26
Die Umschulung des Übels
„Adams Äpfel“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 05/26
„Universeller und weniger historisch“
Julia Wissert inszeniert „Die Dreigroschenoper“ in Dortmund – Premiere 05/26
So geht Selbstwirksamkeit
Tanz- und Filmprojekt bringt junge Menschen zusammen – Bühne 04/26
Blutig und beklemmend
Premiere der Oper „The Lodger“ von Phyllis Tate im Opernhaus – Bühne 4/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Wir sehen das Zuhause eher als gefühlten Raum“
Hannah Frauenrath inszeniert „Home Sweet Home“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Eine Schwäche für die Liebe
Premiere des Musicals „Das Licht auf der Piazza“ von Adam Guettel im Opernhaus – Bühne 03/26
„Man muss in den eigenen Abgrund blicken“
Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
„Die KI wird nicht mehr verschwinden“
Karsten Dahlem inszeniert „Der Sandmann“ am Schauspiel Wuppertal – Premiere 02/26
Liebesdreiecke im Tech-Zeitalter
Premiere der Oper „Griselda” von Antonio Vivaldi im Opernhaus – Bühne 01/26
„Die Bühne hat tausend Möglichkeiten“
Dirigent Yorgos Ziavras über Antonio Vivaldis Barockoper „Griselda“ am Opernhaus – Premiere 01/26
Figaro mit Schalk im Nacken
Premiere von „Il Barbiere de Seviglia” im Opernhaus Wuppertal – Bühne 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Dieser Großkotz hat uns angesprochen“
Regisseurin Charlotte Arndt über „Peer Gynt“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
„In erster Linie ist es ein lustiges Stück“
Marie Robert inszeniert am Opernhaus einen gekürzten „Barbier von Sevilla“ für Kinder ab sechs Jahren – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25