Kasper, der ewige Rebell ist wieder da. Widerstand sei heute nämlich notwendig, findet die Leiterin des Figurentheaterfestivals Fidena (9.-18. Mai) zum 60-jährigen Jubiläum.
Was gestern noch wie ein Märchen klang, kann heute schon Wirklichkeit sein. Nils Voges und „sputnic" inszenieren Fritz Langs „Metropolis“ in der Essener Casa um, versuchen dabei auch ein Reenactment der damaligen Produktionsprozesse.
Zeitsprung in die Normalität mit dem Lustspiel von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby aus dem vorletzten Jahrhundert.
Lore Stefanek inszeniert Boulevard zwischen Straftat und Rache. Kann Empathie Rücksichtslosigkeit bekämpfen?
Wenn das Böse zum Guten mutiert: Gleiche Biografie, dieselbe Obsession, abgefackelte Opfer bei Frisch und Bradbury.
Eine Fantasiewelt voller Schrecken, von Jean Genet. In die Kleidung ihrer Hausherrin gehüllt, spielen die Dienstmädchen schön und reich, mächtig oder devot. Sie wollen ausbrechen aus ihren Rollen und Verhältnissen.
In der Bandfabrik befasst sich eine szenische Lesung mit dem Angstthema Demenz. Während Poetry-Slammer Torsten Sträter Komik in der Banalität der Dinge findet, erzählt der Film „Blind & hässlich“ eine ungewöhnliche Liebesgeschichte.
Auf der Bühne die Insel und im Kopf die Macht. Aus Lobbes‘ Inszenierung wurde eine Reflexion von Gesellschaft und Theaterbetrieb.
Ein Novum? Vom Schauspieler zum Intendanten, der selbst auf der Bühne steht. Thomas Braus leitet seit dieser Spielzeit in Wuppertal das Schauspiel und will mit dem Theater auf die Menschen zugehen.
Bei der fünften Wuppertaler Performancenacht bieten renommierte Künstler, ganz im Geist der Freiheit, faszinierende Performances die zwischen Theater, Musik und Selbstfindung liegen.

„Universeller und weniger historisch“
Julia Wissert inszeniert „Die Dreigroschenoper“ in Dortmund – Premiere 05/26
So geht Selbstwirksamkeit
Tanz- und Filmprojekt bringt junge Menschen zusammen – Bühne 04/26
Blutig und beklemmend
Premiere der Oper „The Lodger“ von Phyllis Tate im Opernhaus – Bühne 4/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Wir sehen das Zuhause eher als gefühlten Raum“
Hannah Frauenrath inszeniert „Home Sweet Home“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Eine Schwäche für die Liebe
Premiere des Musicals „Das Licht auf der Piazza“ von Adam Guettel im Opernhaus – Bühne 03/26
„Man muss in den eigenen Abgrund blicken“
Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
„Die KI wird nicht mehr verschwinden“
Karsten Dahlem inszeniert „Der Sandmann“ am Schauspiel Wuppertal – Premiere 02/26
Liebesdreiecke im Tech-Zeitalter
Premiere der Oper „Griselda” von Antonio Vivaldi im Opernhaus – Bühne 01/26
„Die Bühne hat tausend Möglichkeiten“
Dirigent Yorgos Ziavras über Antonio Vivaldis Barockoper „Griselda“ am Opernhaus – Premiere 01/26
Figaro mit Schalk im Nacken
Premiere von „Il Barbiere de Seviglia” im Opernhaus Wuppertal – Bühne 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Dieser Großkotz hat uns angesprochen“
Regisseurin Charlotte Arndt über „Peer Gynt“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
„In erster Linie ist es ein lustiges Stück“
Marie Robert inszeniert am Opernhaus einen gekürzten „Barbier von Sevilla“ für Kinder ab sechs Jahren – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25
„Man sieht den Raum, wie er ist“
Die Regisseure Charlotte Arndt und Thomas Braus über „Die Stunde in der wir nichts voneinander wussten“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 10/25
„Das Perfide ist, dass man sich eingeladen fühlt“
Jenke Nordalm inszeniert an der Wuppertaler Oper „Das Fest“ – Premiere 09/25
Ein Fake für den Nobelpreis
„Der Fall McNeal“ in Düsseldorf – Prolog 08/25
„Alles auf seine Art speziell“
Leiter Holger Ehrich über das 32. Welttheater der Straße in Schwerte – Premiere 08/25
Schnöde Technik oder Magie?
„Oracle“ bei der Ruhrtriennale – Prolog 07/25
„Eine Welt, die aus den Fugen ist“
Kulturamtsleiter Benjamin Reissenberger über das Festival Shakespeare Inside Out in Neuss – Premiere 07/25
Wütende Stimme der Vielen
Deutsche Erstaufführung der Kammeroper „Thumbprint“ im Opernhaus – Bühne 06/25