Jakob Fiedler inszeniert Texte von Anne Lepper, Robert Walser und Ernst Toller.
Zwischen Grenzgängertum, Wirtschaftsgiganten und Karneval: Neue Vortragsreihen und Bücher machen gespannt auf…
In früheren Zeiten waren es Zirkusse, Zoos und Jahrmärkte, die zum Sammelbecken derjenigen wurden, die von der „normalen Gesellschaft“ ausgegrenzt, abgestempelt und verhöhnt wurden. Der „Elefantenmensch“ dient als Beispiel für den Voyeurismus und die Faszination einer Gesellschaft am Unnormalen.
Zwischen grotesker Heiterkeit und Krieg variieren die winterlichen Inszenierungen in Wuppertal. Der Kampf der Geschlechter in „Liebling, wir müssen reden“ wird ebenso unter die Lupe genommen wie der echte Krieg auf der Welt in „Die Kleinen und Niedrigen“. Heiter-grotesk wartet dann Egners „Der Universums-Stulp“ auf.
Oft inszeniert und doch immer wieder ein Erlebnis: In Christian von Teskows „Maria Stuart“ wird das Innere zweier mächtiger Frauen als vertikale Schlitterpartie präsentiert.
Mit einem weihnachtlichen „Best-of“ der berühmten Barmer Küchenoper und der Inszenierung des berühmten Kinderbuchs „Die drei Räuber“ wird der dunklen und kalten Jahreszeit der Kampf angesagt – zumindest im schönen Wuppertal.
Herbert Feuerstein gilt vielen als Humor-Genie. Dass er auch durch einen Opernabend führen kann, beweist er in Hagen.
Für gewöhnlich sind Mäuse ja ein bisschen „ihhh“ und „pfui“, und in anständigen Haushalten glänzen sie durch Abwesenheit. Anton, Willi und Franz sind aber ein anderes Kaliber. Die drei sind selbstverständlich ebenso schnuckelig wie gewitzt, niedlich und keck.
Schon die Anreise ist für Ortsfremde eine Odyssee. Doch eine Performance für Instrumentalensemble, Tonband, Erzähler, Sopran und Laterna Magica-Bilder lockt. Also schnell verbotswidrig durch einen Wuppertaler Wald zum Carl-Fuhlrott-Gymnasium auf den Berg, im Hintergrund schimmert im Tal die alte Textilmetropole.
Mit viel guter Laune und Virtuosität an der Gitarre konnte der Künstler das Publikum für sich begeistern und verriet sogar ein persönliches Geheimnis.

„Wir treiben das Spektakel noch etwas weiter“
Regisseurin Jenke Nordalm über „Was ihr wollt“ an der Oper Wuppertal – Premiere 10/26
„Jeder hat sein eigenes Kunstverständnis“
TiC-Regisseur Ralf Budde über Yasmina Rezas „Kunst“ am Wuppertaler Schauspiel – Premiere 09/26
„Wir opfern unsere Welt für Fortschritt“
Regisseur Philipp Preuss über „Circus Oresteia“ im Mülheimer Raffelbergpark – Premiere 07/26
Odyssee dank Pferd
Premiere: „Der Florentiner Hut“ am Opernhaus – Bühne 06/26
„Sehnsucht nach Leben und Verbesserung“
Roland Riebeling inszeniert „Drei Männer im Schnee“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 06/26
Die Umschulung des Übels
„Adams Äpfel“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 05/26
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Bühne 05/26
„Universeller und weniger historisch“
Julia Wissert inszeniert „Die Dreigroschenoper“ in Dortmund – Premiere 05/26
Blutig und beklemmend
Premiere der Oper „The Lodger“ von Phyllis Tate im Opernhaus – Bühne 4/26
So geht Selbstwirksamkeit
Tanz- und Filmprojekt bringt junge Menschen zusammen – Bühne 04/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Wir sehen das Zuhause eher als gefühlten Raum“
Hannah Frauenrath inszeniert „Home Sweet Home“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Eine Schwäche für die Liebe
Premiere des Musicals „Das Licht auf der Piazza“ von Adam Guettel im Opernhaus – Bühne 03/26
„Man muss in den eigenen Abgrund blicken“
Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
„Die KI wird nicht mehr verschwinden“
Karsten Dahlem inszeniert „Der Sandmann“ am Schauspiel Wuppertal – Premiere 02/26
Liebesdreiecke im Tech-Zeitalter
Premiere der Oper „Griselda” von Antonio Vivaldi im Opernhaus – Bühne 01/26
„Die Bühne hat tausend Möglichkeiten“
Dirigent Yorgos Ziavras über Antonio Vivaldis Barockoper „Griselda“ am Opernhaus – Premiere 01/26
Figaro mit Schalk im Nacken
Premiere von „Il Barbiere de Seviglia” im Opernhaus Wuppertal – Bühne 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Dieser Großkotz hat uns angesprochen“
Regisseurin Charlotte Arndt über „Peer Gynt“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
„In erster Linie ist es ein lustiges Stück“
Marie Robert inszeniert am Opernhaus einen gekürzten „Barbier von Sevilla“ für Kinder ab sechs Jahren – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25