In Schweden ticken die Uhren anders als in Deutschland. In der Zeit, als bei uns den Kindern noch „Max und Moritz“ und der „Struwwelpeter“ vorgelesen wurden, schrieb Astrid Lindgren schon ihre Kinderbücher über anarchistische Mädchen wie „Pippi Langstrumpf“ oder „Lotta aus der Krachmacherstraße“.
Dass Prostituierte aufgrund ihrer Tätigkeit ein höheres Risiko für Geschlechtskrankheiten aufweisen als andere, dürfte nicht weiter verwunderlich sein. Die meisten Frauen kommen daher regelmäßig zu Dagmar Wagener von der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit, um sich testen und beraten zu lassen.
Anzeigentexte von Prostituierten geizen nicht mit Adjektiven. Man findet dort schnörkellos „geil“ genauso wie das kokettierend „neugierig“, großväterliche „rassig“ ebenso wie selbstverniedlichend „verschmust“ – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das klare Ziel der Wortwahl: Kunden anlocken und den geschäftlichen Hintergrund des Treffens kaschieren.
engels: Frau Cleary, wie ist die Situation der Prostituierten in Wuppertal?
Elisabeth Cleary: In Wuppertal gibt es zurzeit etwa 45 Clubs. In den 1990-er Jahren waren es fast doppelt so viele. Viele Prostituierte in Wuppertal arbeiten heute in Wohnungen. Sehr viele Frauen stammen aus Rumänien, Bulgarien, Tschechien.
engels: Herr Clauer, mit welchen Problemen im Bereich der Prostitution ist die Polizei in Wuppertal konfrontiert?
Tobias Clauer:Durchschnittlich verfolgen wir jährlich in Wuppertal, Solingen und Remscheid zehn Delikte im Bereich des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.
Im Interview mit engels äußert sich Landesministerin Ute Schäfer über die Freiwilligendienste, die jungen Menschen nach dem Abitur andere Optionen als das direkte Studium eröffnen.
Die Bergische Universität scheint dem erwarteten Andrang gut gewachsen, andere Hochschulen stehen vor größeren Problemen.
Als Alternative zum Studium ist ein Auslandsaufenthalt als Au-Pair in Gastfamilien nach wie vor beliebt.
Der Andrang auf die Bergische Universität ist zum Wintersemester 2013/2014 nicht so hoch wie 2010.
Im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW sieht man dem doppelten Abiturjahrgang optimistisch entgegen.

Lohn der Angst
Intro – Nach der Arbeit
Sanktionen schaffen keine Stellen
Teil 1: Leitartikel – Politik und Wirtschaft lassen Arbeitslose oft im Stich
„Eine gewisse Unsicherheit und Versagensängste“
Teil 1: Interview – Experte Matthias Auer über den Arbeitsmarkt für Jung-Akademiker
Der ganze Mensch
Teil 1: Lokale Initiativen – Die GESA Gruppe in Wuppertal hilft bei der Rückkehr ins Arbeitsleben
Erst das Vergnügen
Teil 2: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 2: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Mehr als Existenzsicherung
Teil 2: Lokale Initiativen – Die Attac-AG „Genug für alle“ aus Bonn
Klassenkampf von oben
Teil 3: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 3: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Geschenkte Freizeit
Teil 3: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Fehlbilanz
Intro – Mündig
Jedem sein Kreuz
Teil 1: Leitartikel – Über Mündigkeit an der Wahlurne
„Wir empfehlen, das Wahlalter zu senken“
Teil 1: Interview – Demokratieexperte Jonathan Hoffmann über die Wahlbeteiligung von Jugendlichen
Was junge Menschen bewegt
Teil 1: Lokale Initiativen – Filmreihen von Jugendlichen im Medienprojekt Wuppertal
Die unmögliche Schule
Teil 2: Leitartikel – Lernen und Lehren zwischen Takt und Freiheit
„Wirklich Interesse zeigen“
Teil 2: Interview – Pädagogin Inke Hummel über die Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
Freude am Lernen lernen
Teil 2: Lokale Initiativen – Der Verein In Via Köln und die Motivia-Werkstattschule
Überwachen und Strafen
Teil 3: Leitartikel – Eine gesenkte Strafmündigkeit würde nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern zu mehr Kindern und Jugendlichen im Knast.
„Kinder, die Probleme machen, haben in der Regel auch Probleme“
Teil 3: Interview – Kriminologin Nadine Bals über Jugendstrafrecht und Strafmündigkeit
Helfen statt strafen
Teil 3: Lokale Initiativen – Die Evangelische Jugendhilfe Bochum
Machtinteresse
In Österreich wählen bereits 16-Jährige – Europa-Vorbild: Österreich
Die Reifeprüfung
Erst zornig, dann stur. Das Leben des Homo politicus – Glosse
Erschütternd normal
Intro – Gegenwehr