Anzeigentexte von Prostituierten geizen nicht mit Adjektiven. Man findet dort schnörkellos „geil“ genauso wie das kokettierend „neugierig“, großväterliche „rassig“ ebenso wie selbstverniedlichend „verschmust“ – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das klare Ziel der Wortwahl: Kunden anlocken und den geschäftlichen Hintergrund des Treffens kaschieren.
engels: Frau Cleary, wie ist die Situation der Prostituierten in Wuppertal?
Elisabeth Cleary: In Wuppertal gibt es zurzeit etwa 45 Clubs. In den 1990-er Jahren waren es fast doppelt so viele. Viele Prostituierte in Wuppertal arbeiten heute in Wohnungen. Sehr viele Frauen stammen aus Rumänien, Bulgarien, Tschechien.
engels: Herr Clauer, mit welchen Problemen im Bereich der Prostitution ist die Polizei in Wuppertal konfrontiert?
Tobias Clauer:Durchschnittlich verfolgen wir jährlich in Wuppertal, Solingen und Remscheid zehn Delikte im Bereich des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.
Im Interview mit engels äußert sich Landesministerin Ute Schäfer über die Freiwilligendienste, die jungen Menschen nach dem Abitur andere Optionen als das direkte Studium eröffnen.
Die Bergische Universität scheint dem erwarteten Andrang gut gewachsen, andere Hochschulen stehen vor größeren Problemen.
Als Alternative zum Studium ist ein Auslandsaufenthalt als Au-Pair in Gastfamilien nach wie vor beliebt.
Der Andrang auf die Bergische Universität ist zum Wintersemester 2013/2014 nicht so hoch wie 2010.
Im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW sieht man dem doppelten Abiturjahrgang optimistisch entgegen.
Der Rektor der Bergischen Universität rechnet nicht mit unlösbaren Problemen durch den doppelten Abiturjahrgang.
In seinem Buch „Armut in einem reichen Land“ erläutert Prof. Dr. Christoph Butterwegge, warum die Demokratie in Gefahr ist und die Bundestagswahl eher entpolitisierend auf bestimmte Bevölkerungsteile wirkt.

Wohnträume
Intro – Das große Versagen
Die Demokratie endet mit einem Wimmern
Teil 1: Leitartikel – Politik muss begreifen: Die Bevölkerung ist systemrelevant
„Deutschland ist ungleicher geworden“
Teil 1: Interview – Soziologin Bettina Kohlrausch über Armut, Existenzängste und Sozialstaat
Entlastung ist nur ein Anfang
Teil 1: Lokale Initiativen – Kindertal-Vorsitzende Susanne Bossy über Kinderarmut in Wuppertal
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 2: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 2: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Natur nimmt sich Zeit – die wir nicht haben
Teil 3: Leitartikel – Über Naturschutz, Wirtschaft und politische Kurzsichtigkeit
„Die Einschläge kommen näher“
Teil 3: Interview – Politologe Reinhard Loske über Naturschutz und wirtschaftliche Interessen
„Fellnasen“ im Wohnzimmer
Teil 3: Lokale Initiativen – Bochumerin hilft ehrenamtlich Fledermäusen
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Empathie-Expertise
Intro – Bonus-Level
Um die Existenz spielen
Teil 1: Leitartikel – Was Videospiele mit der Wirklichkeit zu tun haben
„Es gibt aufklärerische Spiele“
Teil 1: Interview – Historiker Nico Nolden über Politik und Geschichte in Videospielen
Was Karten verraten
Teil 1: Lokale Initiativen – Bildungsforscher Michael Morawski über Gaming und Geographiedidaktik
Virtuelle Resonanz
Teil 2: Leitartikel – Videospiele in der Psychotherapie
„Spiele einfach genießen“
Teil 2: Interview – Psychologin Silke Lux über gesundheitliche Wirkungen von Videospielen
Spielen gegen Radikalisierung
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Kölner Videospiel-Studio Zweisiedlerkrebs
Das Spiel mit der Geschichte
Teil 3: Leitartikel – Was Videospiele über Gesellschaften erzählen
„Eine Komplexität, die man in anderen Medien kaum findet“
Teil 3: Interview – Medienwissenschaftler Christian Schwarzenegger über die kulturelle Bedeutung von Videospielen
Im Rausch der Autobahn
Teil 3: Lokale Initiativen – Das Videospielstudio Z-Software in Lünen
Meine fremde Wohnung
Niederlande als Vorreiter für gesundheitsfördernde Videospiele – Europa-Vorbild Niederlande
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
Mehr, mehr, mehr!
Intro – Eine eigene Geschichte