engels: Frau Koster, ist Weihnachten lustig?
Jutta Koster: In meiner Familie ist Weihnachten lustig. Außerhalb der Familie empfinde ich Weihnachten eher als besinnlich.
engels: Herr Hamer, welche Meinung hat Heinz Erhardt zu Weihnachten?
Thorsten Hamer: Ja, ein schönes Fest, macht schon Spaß, also Weihnachten ist schon schön, wo man mit der Familie zusammensitzen kann, ein bisschen Zeit hat. Hat man ja sonst nicht.
Bodo Berheide erinnert sich gern an das Weihnachtsfest, so wie es vor vielen Jahren in seiner Kindheit war. Vater und Großvater begannen am frühen Heiligmorgen mit dem Schmücken des Baumes.
Der Schock war im Sommer groß. Als das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) sein Kulturranking veröffentlichte, rieben sich manche Wuppertaler ungläubig die Augen. 30 Großstädte wurden nach dem Wert ihres kulturellen Angebots beurteilt. Wuppertal landete auf dem letzten Platz; der Wuppertaler muss sich seitdem so manche Frage gefallen lassen.
Dass Wuppertal kein Mekka für Kunst-Mäzene ist – geschenkt. Für Kunstinteressierte schien das San Francisco des Bergischen lange nur am Rande zu existieren, wenn überhaupt.
Ehrenamtlicher Einsatz für eine mancherorts unterschätzte, aber vor allem zeitlose Musikrichtung: Seit seiner Gründung im März 1979 hat der Verein „Jazz AG Wuppertal e.V.“ weit über 800 Veranstaltungen organisiert oder unterstützt.
Der Wuppertaler Unternehmer Thilo Küpper findet: „Für ein mittelständisches Unternehmen ist es eine Pflicht, in der Region soziale und kulturelle Verantwortung zu übernehmen.“
Florian D. Schulz, Vorsitzender und Moderator der Offenen Bühne Bergisch Land, über Kultur in Wuppertal und die Frage, ob die freie Szene (mehr) Unterstützung nötig hat.
Dr. Werner Kleine, Pastoralreferent bei der Katholischen Citykirche Wuppertal, im engels-Interview.
Prof. Dr. med. Stefan Wirth, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des HELIOS-Klinikums Wuppertal, im engels-Interview.

Wohnträume
Intro – Das große Versagen
Die Demokratie endet mit einem Wimmern
Teil 1: Leitartikel – Politik muss begreifen: Die Bevölkerung ist systemrelevant
„Deutschland ist ungleicher geworden“
Teil 1: Interview – Soziologin Bettina Kohlrausch über Armut, Existenzängste und Sozialstaat
Entlastung ist nur ein Anfang
Teil 1: Lokale Initiativen – Kindertal-Vorsitzende Susanne Bossy über Kinderarmut in Wuppertal
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 2: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 2: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Natur nimmt sich Zeit – die wir nicht haben
Teil 3: Leitartikel – Über Naturschutz, Wirtschaft und politische Kurzsichtigkeit
„Die Einschläge kommen näher“
Teil 3: Interview – Politologe Reinhard Loske über Naturschutz und wirtschaftliche Interessen
„Fellnasen“ im Wohnzimmer
Teil 3: Lokale Initiativen – Bochumerin hilft ehrenamtlich Fledermäusen
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Empathie-Expertise
Intro – Bonus-Level
Um die Existenz spielen
Teil 1: Leitartikel – Was Videospiele mit der Wirklichkeit zu tun haben
„Es gibt aufklärerische Spiele“
Teil 1: Interview – Historiker Nico Nolden über Politik und Geschichte in Videospielen
Was Karten verraten
Teil 1: Lokale Initiativen – Bildungsforscher Michael Morawski über Gaming und Geographiedidaktik
Virtuelle Resonanz
Teil 2: Leitartikel – Videospiele in der Psychotherapie
„Spiele einfach genießen“
Teil 2: Interview – Psychologin Silke Lux über gesundheitliche Wirkungen von Videospielen
Spielen gegen Radikalisierung
Teil 2: Lokale Initiativen – Das Kölner Videospiel-Studio Zweisiedlerkrebs
Das Spiel mit der Geschichte
Teil 3: Leitartikel – Was Videospiele über Gesellschaften erzählen
„Eine Komplexität, die man in anderen Medien kaum findet“
Teil 3: Interview – Medienwissenschaftler Christian Schwarzenegger über die kulturelle Bedeutung von Videospielen
Im Rausch der Autobahn
Teil 3: Lokale Initiativen – Das Videospielstudio Z-Software in Lünen
Meine fremde Wohnung
Niederlande als Vorreiter für gesundheitsfördernde Videospiele – Europa-Vorbild Niederlande
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
Mehr, mehr, mehr!
Intro – Eine eigene Geschichte