engels: Frau Appelmann, Herr Lischke, wie viele Karnevalisten gibt es hier im Tal?
Uwe Lischke: Zurzeit gibt es in Wuppertal etwa 25 Karnevalsgesellschaften. Nicht alle sind im Dachverband Carneval Comitee Wuppertal e.V. vertreten.
engels sprach mit Eberhard Illner, dem Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal. Er findet: Der Karneval funktioniert in Wuppertal nicht.
Eine Beerdigung in Köln ist lustiger als der Karneval in Wuppertal. Diesen bösen Satz postete eine Facebook-Nutzerin zu Beginn der tollen Tage auf ihrer Pinnwand. Tatsächlich gilt die Metropole im Bergischen Land nicht gerade als Karnevalshochburg, noch nicht einmal als Zentrum ganzjähriger Fröhlichkeit.
Gegen immer horrendere Rechnungen vom Brennstoffhändler oder den Stadtwerken könnte ein vielseitiger und krisensicherer Rohstoff aus Garten und Wald helfen:
Holzpellets, Holzhackschnitzel oder Holzstücke – es gibt viele Möglichkeiten, den nachwachsen Rohstoff Holz als klima- und kostengünstige Energiequelle zu nutzen. Seit rund drei Jahren gibt es an der Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf eine Heizung, die Holzhackschnitzel verwertet.
Albert Vosteen leitet die Forstabteilung der Stadt Wuppertal, die Stadtverwaltung betreut sowohl städtischen Wald als auch Teile privaten Walds. Die Forstarbeit lohnt sich dabei zunehmend für Waldbesitzer.
Dirk Valentin, Bioenergiemanager des Kreises Mettmann und einiger umliegender Städte, sieht Holz als innovativen Brennstoff: Ein nachwachsender Rohstoff aus der Region, nahezu CO2-neutral eingefahren. Auch wachse der Bedarf zurzeit stetig.
Es wird kalt im Tal und auf den umliegenden Bergen. U.a. die GESA sorgt in Wuppertal und Umgebung durch ihr ABM-Engagement in der Brennholzwirtschaft dafür, dass Menschen Arbeit haben und die Allgemeinheit heizen kann: Mit Holz.
Mit viel Idealismus arbeiten Wuppertaler Freifunker an einem kostenfreien WLAN-Netz für alle Bürger. Die Technik ist simpel, nur die Bürger wollen noch überzeugt werden.
Mehr Service, größere Flexibilität, alles sollte besser werden für die Kunden, so zumindest versprachen es die Verfechter bedingungsloser Privatisierungen.

Mehr, mehr, mehr!
Intro – Eine eigene Geschichte
Unser gemeinsames Einwanderungsland
Teil 1: Leitartikel – Wie wir eine freiere Zukunft gestalten können
„Das politische Handlungsbewusstsein fehlt“
Teil 1: Interview – Amadeu-Antonio-Stiftung: Lorenz Blumenthaler über Fremdsein und Diskriminierung
Integration unter Druck
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Jugendmigrationsdienst Wuppertal begleitet Menschen durch ein widersprüchliches System
Mehr als einem lieb sein kann
Teil 2: Leitartikel – NS-Erbe: Das Arbeitsrecht unterdrückt politischen Widerstand von Beschäftigten
„Im Augenblick sehe ich keine kritische Masse für eine breite Bewegung“
Teil 2: Interview – Politologe Alexander Gallas über Protest, Streik und Generalstreik
Bildung für die diverse Gesellschaft
Teil 2: Lokale Initiativen – Der Kölner Stadtverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Zweifel der Gesellschaft
Teil 3: Leitartikel – Erinnerungskultur muss sich von Ritualen verabschieden
„Verhindern, dass Wissen durch Geschichtspolitik ersetzt wird“
Teil 3: Interview – Historiker Jörn Leonhard über Angriffe auf die Erinnerungskultur
Gegen die Menschenverachtung
Teil 3: Lokale Initiativen – Das Fritz-Bauer-Forum in Bochum
Den Banken widersprechen
Island und das Gemeinwohl – Europa-Vorbild Island
Deutsche Angst
Geschichte und Gedächtnis – Glosse
Deckmantel Gefühl
Intro – Guter Umgang
Alles Lüge!
Teil 1: Leitartikel – Duz-Kultur und falsches Wir-Gefühl verschleiern Interessenkonflikte auf der Arbeit
„Das Gefühl, dass hier Nähe entsteht“
Teil 1: Interview – Psychologin Lara Luisa Eder über persönlichen Umgang auf der Arbeit
Nicht sprachlos in den Ruhestand
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Fachgebiet Arbeitswissenschaft an der Uni Wuppertal
Benimm dich!
Teil 2: Leitartikel – Eine Gesellschaft kann nur frei sein, wenn sich ihre Mitglieder an Regeln halten
„Heute sind die Menschen eher bei sich“
Teil 2: Interview – Kommunikationspsychologin Christine Flaßbeck über Sprache im Wandel
Entspannt unterwegs
Teil 2: Lokale Initiativen – Köln: KVB-Kampagne für mehr Freundlichkeit
Dubidu
Teil 3: Leitartikel – Reiz und Risiken niederschwelliger Verständigung
„Ein Stammtisch hat nicht nur negative Seiten“
Teil 3: Interview – Medienwissenschaftlerin Paula Nitschke über politische Influencer:innen
Gut erzählte Wahrheit
Teil 3: Lokale Initiativen – Die Agentur Kugelfisch Kommunikation in Essen
Öffentlichkeit muss man lernen
Medienbildung als demokratische Aufgabe – Europa-Vorbild Frankreich
Kant war lowkey deep
Career Offboarding Experience: Abschied von der Komplexität – Glosse
Lohn der Angst
Intro – Nach der Arbeit