Das Stück „Die Schutzbefohlenen“ von Heiner Bontrup bringt eine breite Schau ins Opernhaus, die Else Lasker-Schüler als Geflüchtete in den Blick nimmt. Unterstützt von zahlreichen Mitteln und Akteuren lässt der Abend keinen Zweifel: Flucht ist „ein Menschheitsthema“.
Im existenzialistischen Lehrstück „Das Missverständnis“ von Albert Camus zeigt sich, das Pseudonyme tödlich sein können.
Interview über die Inszenierung von 'Das Missverständnis' aus dem Jahr 1943. Am Ende sind fast alle tot. Regisseur Martin Kindervater inszeniert aktuell im Wuppertaler Theater am Engelsgarten das Drama von Albert Camus.
An Poetry Slams könnte man durchaus streng literarisch herangehen. Muss man aber nicht, wie auch der unterhaltsame börsen-Slam am 8. Oktober zeigte. Und abschrecken müsste das Spektakel auch Textpuristen keineswegs.
Impro ist eine Kunst, die einiges abverlangt. Die Spieler brauchten und bewiesen Einfallsreichtum von der Romanze bis zur Beerdigung. Ganz wichtig war: Spaß am Entstehen.
Das Projekt „EchoSpore“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln holt Helmut Bielers Oper über die NS-Zeit auf die Bühne.
Wuppertal feiert den 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler ein ganzes Jahr lang – unter anderem mit diesem kunstformübergreifenden Stück.
Ein Dialog aus Goethes Faust und Else Lasker-Schüler ist das Stück in den Riedel-Hallen. Die israelische Regisseurin Dedi Baron und Intendant Thomas Braus im Gespräch.
Eine grandiose Choreografie lenkt die Abläufe und Grausamkeiten bei einem unentwegt grollenden Soundtrack, der Schlachtenlärm und hilflose Schreie wie Nebel über den Raum bläst.
Missglückte Kopulationen und triebhafte Gefühle zeichnet „Der Drang“ nach Franz Xaver Kroetz aus.

„Man muss in den eigenen Abgrund blicken“
Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
„Die KI wird nicht mehr verschwinden“
Karsten Dahlem inszeniert „Der Sandmann“ am Schauspiel Wuppertal – Premiere 02/26
Liebesdreiecke im Tech-Zeitalter
Premiere der Oper „Griselda” von Antonio Vivaldi im Opernhaus – Bühne 01/26
„Die Bühne hat tausend Möglichkeiten“
Dirigent Yorgos Ziavras über Antonio Vivaldis Barockoper „Griselda“ am Opernhaus – Premiere 01/26
Figaro mit Schalk im Nacken
Premiere von „Il Barbiere de Seviglia” im Opernhaus Wuppertal – Bühne 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Dieser Großkotz hat uns angesprochen“
Regisseurin Charlotte Arndt über „Peer Gynt“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 12/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
„In erster Linie ist es ein lustiges Stück“
Marie Robert inszeniert am Opernhaus einen gekürzten „Barbier von Sevilla“ für Kinder ab sechs Jahren – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25
„Man sieht den Raum, wie er ist“
Die Regisseure Charlotte Arndt und Thomas Braus über „Die Stunde in der wir nichts voneinander wussten“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 10/25
„Das Perfide ist, dass man sich eingeladen fühlt“
Jenke Nordalm inszeniert an der Wuppertaler Oper „Das Fest“ – Premiere 09/25
Ein Fake für den Nobelpreis
„Der Fall McNeal“ in Düsseldorf – Prolog 08/25
„Alles auf seine Art speziell“
Leiter Holger Ehrich über das 32. Welttheater der Straße in Schwerte – Premiere 08/25
Schnöde Technik oder Magie?
„Oracle“ bei der Ruhrtriennale – Prolog 07/25
„Eine Welt, die aus den Fugen ist“
Kulturamtsleiter Benjamin Reissenberger über das Festival Shakespeare Inside Out in Neuss – Premiere 07/25
Wütende Stimme der Vielen
Deutsche Erstaufführung der Kammeroper „Thumbprint“ im Opernhaus – Bühne 06/25
Freigeist ohne Ausweg
Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“ im Opernhaus – Bühne 06/25
„Das passiert natürlich auch ganz nah“
Regisseurin Katharina Kastening über „Thumbprint“ am Opernhaus – Premiere 06/25
Wieder Mensch sein dürfen
„Das Tagebuch der Anne Frank“ im Leverkusener Erholungshaus – Bühne 05/25
Morgenröte hinter KI-Clouds
Das Impulse Festival 2025 in Mülheim, Köln und Düsseldorf – Prolog 05/25
An jedem zweiten Tag was los
Der Bürgerbahnhof Vohwinkel – Porträt 05/25
„Abschnitte, die im Nichts versanden“
Regisseur Joachim Gottfried Goller über „Die kahle Sängerin“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 05/25
Charmant und nüchtern
Comedian Vladimir Andrienko im Solinger Waldmeister – Bühne 04/25