Masken, antike Philosophen und Pariser Straßenkampf. Nicolas Charaux inszeniert eine außergewöhnliche Fassung von Shakespeares Liebesdrama.
Liebesspiel und Messerstechereien auf der Opernbühne. Wir sprachen mit dem französischen Regisseur Nicolas Charaux über seine „Romeo und Julia“-Inszenierung und das Theater in Coronazeiten.
Eigentlich eher was zum Heulen. Anna Elisabeth Frick inszeniert Ingrid Lausunds Stück „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ im Wuppertaler Theater am Engelsgarten in beleuchteten Überseeboxen.
Auch an den Wuppertaler Bühnen sieht man sich gezwungen, angesichts der Pandemie vorsichtshalber digitale Alternativen zu erforschen.
Das Label randomTrigger und der Visual Artist Gregor Eisenmann spüren in einer Verbindung von Lesung und Sound-Video-Performance den Feinheiten und Fallstricken (non-)verbaler Kommunikation nach.
Das Tanztheater Wuppertal zeigt einen Pina-Bausch-Klassiker neu: „Le sacre du printemps“. Zur Probe ging es bis nach Afrika: Die Ecole des Sables im Senegal ist Kooperationspartner einer Produktion, die neue Wege einschlägt.
Schaurig, wenn die Hoffnung versagt, denn die wilde Elbe nimmt erst einmal nicht jeden.
Wer kennt noch Pulau Bidong? Jenke Nordalm inszeniert Thomas Köcks Stück „Atlas“ gegen das Verschwinden von Schuld in der Geschichte.
Wenn das Paketzentrum im Chaos versinkt, findet sich experimentelles Musiktheater für das 21. Jahrhundert.
Regisseurin Barbara Büchmann lässt die Fragmente ruhig laufen. Ohne Pathos lässt sie Isa eintreten auf den parabolischen Weg durch eine Welt, die langsam zu verschwinden scheint.

Odyssee dank Pferd
Premiere: „Der Florentiner Hut“ am Opernhaus – Bühne 06/26
„Sehnsucht nach Leben und Verbesserung“
Roland Riebeling inszeniert „Drei Männer im Schnee“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 06/26
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Bühne 05/26
Die Umschulung des Übels
„Adams Äpfel“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 05/26
„Universeller und weniger historisch“
Julia Wissert inszeniert „Die Dreigroschenoper“ in Dortmund – Premiere 05/26
So geht Selbstwirksamkeit
Tanz- und Filmprojekt bringt junge Menschen zusammen – Bühne 04/26
Blutig und beklemmend
Premiere der Oper „The Lodger“ von Phyllis Tate im Opernhaus – Bühne 4/26
Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Wir sehen das Zuhause eher als gefühlten Raum“
Hannah Frauenrath inszeniert „Home Sweet Home“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 04/26
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Eine Schwäche für die Liebe
Premiere des Musicals „Das Licht auf der Piazza“ von Adam Guettel im Opernhaus – Bühne 03/26
„Man muss in den eigenen Abgrund blicken“
Marie Schleef über „The Lottery“ am Essener Grillo Theater – Premiere 03/26
„Die KI wird nicht mehr verschwinden“
Karsten Dahlem inszeniert „Der Sandmann“ am Schauspiel Wuppertal – Premiere 02/26
Liebesdreiecke im Tech-Zeitalter
Premiere der Oper „Griselda” von Antonio Vivaldi im Opernhaus – Bühne 01/26
„Die Bühne hat tausend Möglichkeiten“
Dirigent Yorgos Ziavras über Antonio Vivaldis Barockoper „Griselda“ am Opernhaus – Premiere 01/26
Figaro mit Schalk im Nacken
Premiere von „Il Barbiere de Seviglia” im Opernhaus Wuppertal – Bühne 12/25
Praktisch plötzlich doof sein
Helge Schneider präsentiert seine neue Tour – Prolog 12/25
„Dieser Großkotz hat uns angesprochen“
Regisseurin Charlotte Arndt über „Peer Gynt“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 12/25
Verlorene Jahre
„The Drop“ am Jungen Schauspiel in Düsseldorf – Prolog 11/25
So verwirrend wie das Leben
„Berlin Alexanderplatz“ am Schauspiel Köln – Prolog 11/25
„In erster Linie ist es ein lustiges Stück“
Marie Robert inszeniert am Opernhaus einen gekürzten „Barbier von Sevilla“ für Kinder ab sechs Jahren – Premiere 11/25
Das selbsternannte Volk
„Die Nashörner“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 10/25
„Man sieht den Raum, wie er ist“
Die Regisseure Charlotte Arndt und Thomas Braus über „Die Stunde in der wir nichts voneinander wussten“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 10/25
„Das Perfide ist, dass man sich eingeladen fühlt“
Jenke Nordalm inszeniert an der Wuppertaler Oper „Das Fest“ – Premiere 09/25
Ein Fake für den Nobelpreis
„Der Fall McNeal“ in Düsseldorf – Prolog 08/25