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Ewig jung

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POLITIK-LABOR – Ein Thema, drei Schwerpunkte: Aufmacher, Interviews, Europa-Artikel, Glosse und Lokaltexte aus Köln, Wuppertal und dem Ruhrgebiet

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Foto: elnosiva / fotolia.com

Ewig jung / Die neuen Alten sind überall
Intro

Der demographische Wandel gerät uns zur Schreckensvision. Den Wenigsten gelingt es, in der Vorstellung einer alternden Gesellschaft etwas grundsätzlich Gutes zu entdecken. Versuchen wir es, müssen wir einsehen, dass wir schlecht darauf vorbereitet sind, einer älteren Mehrheit ein gutes Leben zu ermöglichen: Gerade einmal 2% der Wohnungen in Deutschland gelten als geeignet für alte Menschen, das entspricht rund 700.000 Wohnungen – während es bereits an die 12 Millionen Seniorenhaushalte gibt. So bei Eigenheimen und Mietwohnungen. Schlussendlich wirken unsere Städte in allen Lagen und Größen nicht wie für Senioren gemacht: Hier stoßen Rollatoren gegen Bordsteine, schlittern über Rollsplitt; Wirtschaft, Kultur und Bildung scheinen zuweilen unerreichbar. Was für ein Wahnsinn, den Alten den Zugang zur Gesellschaft dermaßen zu erschweren. Wie viel Wissen und Erfahrung geben wir damit auf?

Ewig jung / Die neuen Alten sind überall 
TEIL 1: Altes Zuhause

Mangelware altengerechter Wohnraum. Das bedeutet beispielsweise ein Leben mit kaum überwindbaren Trittschwellen, mit zu hoch oder zu tief gelegenen Apparaturen oder einen Mangel an mechatronischen Hilfen. Wie können Familien, Gesellschaft und Staat helfen, damit die vertrauten vier Wände freiwilliger Lebensmittelpunkt bleiben können, ohne zum Altersgefängnis zu werden? 

Ewig jung / Die neuen Alten sind überall 
TEIL 2: Städte alt und jung

Um das Jahr 2035 werden womöglich 60% der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein. Angesichts dessen quälen wir uns mit unaufhörlichen Debatten über kollabierende Rentensysteme und malen sämtliche Teufel an die Wand. Steinalt, rüstig zugleich und lebensfroh. Sehen so Senioren heute und morgen aus? Und wie sieht die Stadt der Alten aus? Warum ist sie auch die richtige Stadt für die jungen Generationen?

Ewig jung / Die neuen Alten sind überall 
TEIL 3: Neues Zuhause

Nicht für alle ist die Aussicht furchterregend, das Alter in neuem Umfeld und neuer Gesellschaft zu verbringen. Manche planen früh gemeinsames Wohnen mit Freunden, tun sich mit anderen zusammen zur Wohngemeinschaft, besichtigen Mehrgenerationenhäuser oder Seniorenparks oder heißen gar das Altenheim willkommen. Was können die Wohnformen voneinander lernen, wo sind sie kombinierbar? Wenn nicht heute, dann in einer altengerechten Zukunft?

Ihre engels-Redaktion

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