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Solidarisch vernetzt

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POLITIK-LABOR – Ein Thema, drei Schwerpunkte: Aufmacher, Interviews, Europa-Artikel, Glosse und Lokaltexte aus Köln, Wuppertal und dem Ruhrgebiet

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Solidarisch vernetzt / Genossen. Vereine. Stiftungen.
Intro

Ehrenamt – das klingt schon altbacken. In der gegenwärtigen Krise der Demokratie scheint der Gedanke freiwilliger Arbeit aber aktueller denn je. Am Anfang des Ehrenamts stand auch die Einsicht des Staats, dass BürgerInnen die Gemeinschaft mitgestalten wollen. In Deutschland gehen dem laut der Datenbank Statista fünfzehn Millionen Menschen nach, zum Beispiel in Pflege, Erziehung oder Naturschutz. Ähnliches gilt für Genossenschaften. In Zeiten von Finanz- und Energiekrise erfahren sie neue Aufmerksamkeit. Der Gedanke, der Gemeinschaft etwas (zurück) zu geben, wirkt schließlich auch in Stiftungen. Mittlerweile machen Bürgerstiftungen von sich reden, die nicht von oben verordnet, sondern von unten gewachsen sind. In unserem Monatsthema SOLIDARISCH VERNETZT fragen wir, was Formen demokratischen Engagements bedeuten für unseren Umgang mit Kunst, Journalismus und Landwirtschaft.

Solidarisch vernetzt / Genossen. Vereine. Stiftungen. 
TEIL 1: Kunst & Kultur

Zur bürgerlichen Emanzipation gehörten früh auch Kunstvereine, die Wert, Genuss und Diskussion von Kunst in die Öffentlichkeit trugen und nicht Adel und Obrigkeit überließen. Über 300 Kunstvereine soll es heute in Deutschland geben. Als niedrigschwellige Einrichtungen verbreiten sie Kunst in allen Winkeln des Landes. Wie reagieren große und kleine Vereine, welche neuen Konzepte werden erprobt?

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TEIL 2: Natur & Gesundheit.

Begriffe wie Heiliger Hain oder Allmende stehen für den uralten Gedanke einer gemeinschaftlichen Verantwortung zur Bewahrung dessen, was allen gehören sollte – Flora, Fauna, Landschaften, Biosphäre. Unsere Wirtschaftsweise, so lautet die Kritik, favorisiert dagegen die Übernutzung dessen, was Einzelnen Profit bringt zum Schaden der Allgemeinheit.

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TEIL 3
Medien & Macht.

Vom journalistischen Bürgerradio in Uganda bis zum stiftungsfinanzierten, millionenschweren investigativen US-Rechercheformat ProPublica weltweit erproben JournalistInnen, wie der Medienkrise zu begegnen ist, wie Zensur und Monopolismen, wie Investigationen gelingen, die sich nicht (mehr) selbst finanzieren, wie gemeinnütziger und unabhängiger Journalismus überleben und besser werden kann.

Ihre engels-Redaktion

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