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Dezentrale Energien

FRAGEN DER ZEIT – Zukunft JETZT

POLITIK-LABOR – Ein Thema, drei Schwerpunkte: Aufmacher, Interviews, Europa-Artikel, Glosse und Lokaltexte aus Köln, Wuppertal und dem Ruhrgebiet

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Foto: Cornelia Wortmann / fotolia.com

Dezentrale Energien / Energie in lokalen Händen
Intro

Im Jahr 2017 soll es EU-weit erstmals gelungen sein, mehr Energie aus Wind, Sonne und Biomasse zu gewinnen als aus Stein- und Braunkohle zusammen. Von einer Einhaltung der Energieziele sind wir trotzdem betrüblich weit entfernt. Deutschlands Energieziele besagen, bis 2020 den Energieverbrauch gegenüber 1990 um 40% zu senken und bis 2030 65% Energie aus Erneuerbaren Energien (EE) zu beziehen. Ob und wie das gelingen soll, daran scheiden sich Experten. Der Energiemarkt gestaltet sich neu, von einer ehemals zentralen Struktur, in der wenige große Kraftwerke alle Energie erzeugten und lieferten, hin zu dezentralen Einrichtungen, die die nähere Umgebung versorgen können. Wird für die 90er Jahre noch eine dreistellige Anzahl von Kraftwerken genannt, die ganz Deutschland mit Strom versorgten, sollen es heute allein mehr als 1,5 Mio Solarstromerzeuger sein.

Dezentrale Energien / Energie in lokalen Händen
TEIL 1: Vielfältige demokratische Bürgerenergie.

Die Technik ist da oder zumindest unterwegs, motivierte Unternehmen, neue wie alte, ebenfalls. Bloß, an politischer Verbindlichkeit mangelt es offenbar. Rund 100 kleinteilige Regeln zu EE habe die Koalition in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten beschlossen, heißt es. Eine absehbare Strategie, die Planungssicherheit gewährt, hingegen vermissen Viele; der vergleichsweise engagierte Klimaschutzplan 2050 sei von konkurrierenden Ministerien schlicht verstümmelt worden.

Dezentrale Energien / Energie in lokalen Händen
TEIL 2: Die neue Kolonialmacht

Rohstoffe für neue Anlagen und ein Energieverbrauch bei Verarbeitung und Bau, der höher sein kann als bei konventionellen Anlagen. Ein besonders hoher Bedarf an Rohstoffen wie Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Niob oder Molybdän. Eine Lieferkette, die in Gebiete reicht, in denen es um Menschenrechte schlecht bestellt ist. Umweltschäden, die die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern drastisch verschlechtern.

Dezentrale Energien / Energie in lokalen Händen
TEIL 3: Hässliches Alibi für neue Großtechnologien

Dystopische Landschaften und Küsten, in denen hunderte Meter aufragende Windanlagen dicht an dicht den Abschied bedeuten von einer über Jahrhunderte gewachsenen Ästhetik; deren Rotorenschlag fortwährend Vögeln und Fledermäusen zum Verhängnis wird und deren monotoner Lärm die Meeresfauna schier in den Wahnsinn treibt und deren bloße Errichtung geschützte Naturräume vernichtet – Hysterie oder Fakt?

 

Ihre engels-Redaktion

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